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Kameraden gesucht

Eine Frage der Kondition

Hallo zusammen,

nachdem ich vor ein paar Wochen bereits ein tolles Wochenende in der Nähe von Pforzheim verbringen durfte, konnte ich am vergangenen Samstag das Ganze wiederholen. Die Anreise erfolgte natürlich zunächst in Zivil (außer dem Schuhwerk; wenn es erlaubt ist, mit Flipflops zu fahren, sollte man erst recht die Boots dafür nutzen dürfen - Gas geben macht so gleich etwas mehr Spaß!).

Nach der Ankunft konnte ich mich aber sofort in vernünftiges Flecktarn kleiden. Und dann? Ab in die Feldküche! Trotz einiger technischer Probleme (J.'s Küche ist eher rudimentär, weshalb die Ausstattung tatsächlich einer Feldküche am Ähnlichsten ist, nicht böse sein, J!) bekamen wir einigermaßen anständige Fleischpakete hin (zuvor angebratene Fleischstücke wandern zusammen mit Tomate und Mozarella in ein Stück Brotteig und werden darin knusprig gebacken). Bleibt festzustellen, dass Kochen in Uniform gleich mehr Spaß macht!

A propos Spaß: An sich ist das Essen gelungen, dennoch wurden mir danach die Augen verbunden und ich musste mich auf den Boden legen. Verpackt und verschnürt konnte ich mich kaum mehr bewegen und musste nehmen, was mir mein Ausbilder als Nachtisch zudachte. Sagen wir es so, ich hab nicht nur Eis geleckt . Für den außenstehenden Betrachter mag es eventuell so gewirkt haben, als wäre das zuvor gekochte Essen ungenießbar gewesen und das die Strafe dafür gewesen. Aus meiner Perspektive würde ich aber eher behaupten, dass ich, bei der Form des Danks, gerne J. täglich bekochen würde...

Nachdem ich mich also richtig entspannen konnte, wurde es Zeit, den Ausflug für den Abend vorzubereiten. Da der Samstag ziemlich verregnet war, wurden entsprechend Vorkehrungen getroffen. Zu unserer Enttäuschung mussten wir feststellen, dass sich erstens der Himmel aufklärte, nachdem wir den Regenschutz übergezogen hatten und dass zweitens der Boden den Regen so rasch aufgesogen hatte, dass wir den Weg mehr oder weniger trockenen Stiefels zurücklegen mussten. Wir waren wirklich zu bedauern

Wir wanderten eine ganze Zeit lang durch die Nacht, bis ich mich leider ziemlich blamierte: Es wurde Zeit, dass ich mich als Rekrut ein wenig sportlich betätigen musste. Nachdem ich gefühlte zehn Kilometer gerannt war (es war wohl einer), zog ich die Maske auf, um eine kleine Ehrenrunde zu drehen. Was soll ich sagen: Selten war ich so außer Atem, meine Lungen brannten regelrecht. Ich war richtig froh, dass ich anschließend eine Verschnaufspause hatte, als es galt, den Regenponcho über zu ziehen. Liegestütze - und schon war ich wieder außer Puste. Mein gesamtes Blut versammelte sich offenbar in der Lunge, aber dennoch wusste mein Ausbilder, mich geil zu machen (was in der Aufmachung nicht sonderlich schwer war, hätte ich nur genug Luft bekommen).

Was soll ich sagen: Den Höhepunkt des Abends erlebte ich in diesem Fall quasi atemlos, aber dennoch glücklich. Ich habe heute Muskelkater, fühle mich aber dennoch äußerst erholt nach diesem Wochenende. Nur eines ist beschlossene Sache: Jetzt wird an der Kondition gearbeitet! Ich werde ein wenig mehr Sport machen, versprochen! Ich werde damit anfangen, gleich morgen! Nochmal will der Rekrut seinen Ausbilder nicht so enttäuschen. Ich werde den Kampf mit dem inneren Schweinehund aufnehmen - wäre doch gelacht, wenn ich diesen Krieg nicht gewinne!

In diesem Sinne - wegtreten!

13.10.09 15:46
 


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